Thomas Litscher mit starkem Rennen im Hadleigh Park

Drei Wochen vor den Olympischen Spielen von Rio de Janeiro traf sich die Weltelite der Mountainbiker im Hadleigh Park, wo vier Jahre zuvor das olympische Mountainbike-Rennen von London 2012 statt gefunden hatte. Thomas Litscher vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM zeigte ein starkes Rennen und konnte sich über einen fünften Platz gegen enorm starke Konkurrenz freuen.

 

 

Während seine Team-Kollegen vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM sich bereits auf das Worldcup-Rennen in Mont Sainte-Anne vom kommenden Wochenende und die Olympischen Spiele von Rio de Janeiro konzentrierten, reiste Thomas Litscher am vergangenen Wochenende nach England. Dort fand auf der Olympia-Rennstrecke von 2012 im Hadleigh Park ein hoch dotiertes Crosscountry-Rennen der HC-Kategorie statt. Dieses lockte bei den Frauen wie bei den Männern enorm starke Teilnehmer-Felder an. Nach zuletzt ermutigenden Leistungen wollte der 27-jährige Thomas Litscher bestätigen, dass er sich auf dem Weg zurück zu seiner Topform befindet.

 

Das Rennen der Männer führte über sieben Runden, und vom Start weg wurde ein enorm hohes Tempo angeschlagen. Dennoch konnte sich Thomas Litscher während der ersten drei Runden an der Spitze des Rennens zeigen: Zusammen mit seinen Landsleuten Nino Schurter und Matthias Stirnemann führte der Schweizer vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM das Rennen an. «Gegen Ende der dritten Runde erfolgte der Angriff von Schurter. Beim Versuch, an ihm dran zu bleiben, habe ich mir in der vierten Runde etwas zu viel zugemutet. Danach musste ich zuerst einmal wieder meinen Rhythmus finden und drehte meine Runden zusammen mit Julien Absalon und Maxime Marotte», blickt Thomas Litscher auf sein Rennen zurück.

 

Weil Marotte in der Schlussphase von einem technischen Problem ausgebremst wurde, erreichte Thomas Litscher das Ziel auf dem ausgezeichneten 5. Rang - nur 16 Sekunden hinter Julien Absalon und etwas mehr als eine Minute hinter Nino Schurter. «Mit diesem Resultat bin ich sehr zufrieden, und auch damit, wie es zu Stande gekommen ist», kommentiert Thomas Litscher, der bei der Selektion des Schweizer Verbandes für die Olympischen Spiele nicht berücksichtigt worden war.